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Die drei besten Tipps: Geräusche beim Geschirrspüler verringern

Geschirrspüler Geräusche vermeidenDie meisten Menschen wissen den Komfort eines Geschirrspülers zu schätzen. Schließlich muss das Geschirr fortan nicht mehr mühsam per Hand gereinigt werden. Stattdessen kommt es zur blitzblanken und vollautomatisierten Reinigung durch den Geschirrspüler, der auf die menschliche Arbeitskraft zum großen Teil verzichtet.

Bis die Reinigung abgeschlossen ist, kann Zeit vergehen. In dieser Zeit macht sich das Gerät durch verschiedene Geräusche bemerkbar. Der Reinigungsprozess verläuft nicht vollkommen still. Manchmal fühlen sich Menschen sogar durch die Geräusche gestört.

Ursachen der hohen Geräuschentwicklung

kreuzfalsch eingeräumt

kreuzveraltetes Gerät

kreuzfreistehendes Gerät ohne Umbau

Das kann verschiedene Ursachen haben. Wenn der Geschirrspüler nicht korrekt eingeräumt ist, kann es zu störenden Geräuschen kommen. Wir erläutern daher, wie eine Geschirrspülmaschine eingeräumt werden sollte. Etwaige Verstopfungen sorgen ebenfalls für Geräusche. Dann ist das gefürchtete Gluckern zu hören, das von dem Abflussproblem zeugt. Wir zeigen, wie Sie die Verstopfung entfernen können.
Eine gewisse Geräuschkulisse lässt sich nicht vermeiden. Schließlich verursachen sämtliche Geräte Geräusche. Neuere Geräte sind deutlich leiser als ältere Modelle. Wir erläutern, wann sich ein Umstieg lohnt. Für die Besitzer eines freistehenden Geschirrspülers haben wir zudem einen Handwerkstipp, mit dem die Geräuschkulisse deutlich reduziert werden kann.

Erster Tipp: richtig Einräumen

Geschirrspüler einräumenIn den Anleitungen vieler Geschirrspüler wird darauf hingewiesen, dass das Gerät nur dann korrekt reinigen kann, wenn das Geschirr am richtigen Ort abgelegt wurde. Große Töpfe und Schüsseln sorgen manchmal dafür, dass die Wasserdüsen nicht den gesamten Innenraum des Geschirrspülers erreichen. Die Folge ist dreckiges Geschirr, das erneut in die Spülmaschine oder gar mit der Hand gereinigt werden muss.

Noch schlimmer ist allerdings die Gefahr, die droht, wenn Gegenstände falsch eingeräumt wurden. Dann können sie die mechanischen Reinigungselemente des Geschirrspülers blockieren. So können unschöne Geräusche entstehen. Es droht zudem die Gefahr, dass das Gerät dauerhaft beschädigt wird. Typische Gegenstände, die falsch eingeräumt werden, sind Kellen und Schöpflöffel. Sie gehören zumeist nicht in den Besteckkorb, sondern sollten auf der oberen Ebene platziert werden. So schwindet das unschöne Geräusch, das zuvor störte.

Falls das Gerät zu voll beladen ist, sind gequält klingende Geräusche zu hören. Das muss nicht sein. Achten Sie darauf, dass Sie den Geschirrspüler nicht zu voll beladen. So verlängern Sie die Lebensdauer des Gerätes, weil der Elektromotor nicht an den Rand seiner Leistungsfähigkeit gebracht wird. Ein weiterer Hinweis: Durch den Kalk, der sich in den Leitungen ablagert, benötigt der Motor ebenfalls mehr Kraft. Ein verkalkter Geschirrspüler kann laut werden. Es ist auch daher empfehlenswert, das Gerät regelmäßig zu entkalken.

Falls während des Reinigungsvorgangs ein Gluckern zu hören ist, könnte das Sieb, das ein Verstopfen des Abflusses unterbinden soll, durch Dreck verstopft sein. Sie sollten in diesem Fall sofort das Sieb reinigen. Das Gluckern ist immer ein Indiz, der auf ein drohendes Verstopfen hinweist. Nach der Reinigung des Siebes sollte das Geräusch nicht mehr zu hören sein.

Zweiter Tipp: Modernes Gerät anschaffen

Wer einen alten Geschirrspüler besitzt und sich durch dessen lautstarke Arbeitsweise gestört fühlt, sollte den Ankauf eines neuen Gerätes in Erwägung ziehen. Die alten Geschirrspüler, die kurz vor oder kurz nach der Jahrhundertwende entstanden, sind deutlich lauter als die heutigen Modelle. Sie entwickeln oftmals eine Lautstärke von mindestens fünfzig Dezibel.

Wenn die Lautstärke stört, bleibt der Erwerb eines neuen Modell eine Alternative. Diese Modelle sind schließlich deutlich leiser. Der Siemens Geschirrspüler vom Typ SN45M539EU, den wir ausführlich geprüft haben, erbringt Beko Geschirrspüler DSN 6634 FXzum Beispiel eine Lautstärke von vierundvierzig Dezibel. Der ebenfalls von uns getestete DSN6634FX von Beko ist ebenfalls nur vierundvierzig Dezibel laut. Wer ein älteres Gerät besitzt, sollte die Lautstärke überprüfen. In der Bedienungsanleitung findet sich oftmals eine Dezibel-Angabe, die Sie als Wert nutzen können. Sie können sie genau eruieren, ob ein neues Modell leiser wäre.

Dabei können Sie zudem überprüfen, wie viel Energie durch Ihren Geschirrspüler benötigt wird. Die neuen Geräte sind nicht nur leise, sondern auch sparsam. Sie gehören oftmals zur Energieklasse A++. So können Sie letztendlich nicht nur Ihre Ohren, sondern auch Ihren Geldbeutel schonen.

Dritter Tipp: Freistehende Maschine verhüllen

Falls Sie einen Geschirrspüler besitzen, der frei im Raum steht, bietet sich eine weitere Möglichkeit, mit der die Lautstärke reduziert werden kann. Für diese Möglichkeit sind lediglich etwas handwerkliches Geschick, der Wille zum Experiment und einige Materialien aus dem Baumarkt erforderlich. Zunächst sollten Sie sich aber einen Überblick über die Maße des Gerätes verschaffen. Wenn Sie wissen wie lang und breit ihr Gerät ist, können Sie in den Baumarkt fahren.

Dort müssen sie Gipsplatten erwerben, die Sie vor Ort zuschneiden lassen. Dabei nutzen Sie die Maße, die Sie vorab in Erfahrung gebracht haben. Lassen sie vier Platten schneiden, die als Seitenwände dienen werden. Erwerben Sie zudem vier kleine Balken, die der gemessenen Länge des Geschirrspüler entsprechen und etwa zehn Zentimeter breit sind. Sie werden Schrauben benötigen, die sie ebenfalls im Baumarkt erwerben sollten. Weiteres Material ist Dämmwolle, die ebenfalls im Supermarkt erhältlich ist. Außerdem benötigen Sie etwas Gips und eine Wunschfarbe zur farbenfrohen Verschönerung der Platten. Erwerben Sie eine Arbeitsplatte, die etwas breiter als Ihr freistehender Geschirrspüler ist.

Durch den Umbau schaffen Sie eine zusätzliche Arbeits- und Ablagefläche.                                                

Aus den Holzbalken, den Schrauben und den Gipsplatten bauen Sie nun zwei Rahmen, die die Dämmwolle beinhalten. Tragen sie Gips auf die Platten auf. Nach einer Trocknungsphase können Sie die beiden Teile des Rahmens in Ihrer Wunschfarbe streichen. Beide Komponenten werden nun mit der Arbeitsfläche verbunden. Danach können sie den Rahmen über das freistehende Gerät stellen. Durch die Dämmwolle, die obere Arbeitsplatte und die Gipsplatten dürfte die Geräuschentwicklung deutlich gemindert werden.

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