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Geschirrspüler kaufen – 5 Gründe warum er in keinem Haushalt fehlen sollte!

Geschirrspüler kaufen – 5 Gründe warum er in keinem Haushalt fehlen sollte!

ratgeber-02-5-gruendeHaushaltsgeräte helfen uns bei der Bewältigung grundlegender Aufgaben und geben uns so die Möglichkeit, andere Aufgaben im Haushalt, in der Familie oder auf der Arbeit nachzugehen, kurzum, sie nehmen uns Arbeiten ab, die Zeitaufwendig sind.

Nachdem die Waschmaschine seit ihrer Markteinführung Anfang der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts Hausfrauen auch in Deutschland von der Aufgabe zu befreien, langaufwendig die Wäsche der Familie zu waschen, kamen immer mehr Haushaltsgeräte hinzu – und Ende der 60er Jahre waren auch Geschirrspüler für den einfachen Haushalt erschwinglich.

Seitdem hat sich die Technik der Geräte stets weiterentwickelt und neueste Geräte verfügen gar über Wärmetauscher, um zusätzlich neben den immer besser werdenden Spülergebnissen zusätzlich noch Strom zu sparen.

1. Zeitmanagement

In unserer modernen westlichen Welt haben wir alles im Überfluss – bis auf Zeit, die fehlt oftmals an allen Ecken und Enden. Das Abwaschen des schmutzigen Geschirrs mit der Hand ist ein zeitaufwendiges Unterfangen: Zuerst müssen wir das Spülwasser vorbereiten, anschließend das Geschirr einweichen lassen, es mit der Bürste abwaschen, abspülen, das Wasser abtropfen lassen und abschließend das Geschirr abtrocknen. Und während der ganzen Zeit müssen wir anwesend sein, da wir es sind, die jede einzelne dieser Arbeiten übernehmen.

abwaschenDiese Zeit wird durch den Geschirrspüler zurückgewonnen, denn er übernimmt alle diese Aufgaben. Wenn wir unser Geschirr gleich nach der Benutzung in den Geschirrspüler stellen und nicht erst mal auf der Arbeitsfläche unserer Küche „zwischenparken“, bleibt als einzige Zeitkomponente das Ausräumen des Spülers und Wegstellen des Geschirrs – und das hätten wir beim Abspülen per Hand auch machen müssen.

Moderne Geschirrspüler können programmiert werden und starten das Spülprogramm zu einer bestimmten Zeit. Somit haben wir die volle Kontrolle über den zeitlichen Ablauf und können steuern, wie wir die Energiebelastung für unsere Haushaltsumgebung gestaltet haben wollen.

2. Energiesparen

Die Argumente sind ja nun altbekannt: Wenn wir mit der Hand abspülen, dann verbrauchen wir ja gar keine Energie – somit ist das in jedem Fall energiesparender. Dem kann man sicher so folgen, doch das Abwaschen per Hand ist keineswegs frei vom Einsatz jedweder Energie.

Ganz im Gegenteil: für das Erhitzen von 20 Litern Wasser, der durchschnittlichen Füllmenge einer Spüle, braucht man ca. 1kWh Energie. Dort liegt ein durchschnittlicher Geschirrspüler auch, wenn wir das Standardprogramm wählen.

kuechenzeileHaben wir nur leicht verschmutztes Geschirr können wir aber auf das Öko-Programm zurückgreifen, das jeder moderne Geschirrspüler besitzt und verbrauch nun nur noch die Hälfte – das Spülbecken hingegen muss immer noch normal gefüllt werden. Bei starken Verschmutzungen reicht meist das Standardprogramm aus, wohingegen wir die Spüle eventuell ein zweites Mal mit frischem Wasser füllen müssen und somit den Energieverbrauch verdoppeln.

Und das wir nach dem Abspülen erneut warmes Wasser brauchen, um die Spüle, die Abeitsplatte und den Wischlappen zu reinigen, haben wir bei dieser Rechnung noch gar nicht betrachtet – ganz zu schweigen vom höheren Verbrauch an
Spülmittel, das bei seiner Herstellung ebenfalls Energie verbraucht.

Bei nüchterner Betrachtung kommen wir also zu dem Schluss: Der Einsatz eines Geschirrspülers ist energiesparender als das Abwaschen per Hand.

3. Wasserverbrauch

wasserWie wir bereits eben erwähnten, brauchen wir zum Befüllen einer Standard-Spüle ca. 20 Liter Wasser. Ein moderner Geschirrspüler nimmt ca. 12 Liter. Damit könnten wir jetzt hier schon aufhören, aber lassen Sie uns das ganze nochmals genauer betrachten.

Wenn wir davon ausgehen, dass wir ca. 280 Mal im Jahr abwaschen – wir müssen Urlaubszeiten, Besuche bei Freunden und Verwandten, etc. Abziehen, dann sind das, wenn wir stets nur eine Befüllung von Waschbecken und Geschirrspüler haben (was bei Geburtstagen und anderen Feierlichkeiten durchaus schon einmal mehr sein können), 5600 Liter bei der Handwäsche und 3360 Liter beim Geschirrspüler.

Doch wir haben ja bereits bemerkt, dass nur leicht verschmutztes Geschirr auch im Öko-Programm gereinigt werden kann – mal ganz abgesehen davon, das moderne Geschirrspüler über eine Erkennungsprogramm verfügen, das den Verschmutzungsgrad selbstständig erkennt (diese Programme funktionieren erstaunlich gut) – und wir somit gleich weniger Wasser verbrauchen. Das kann bis zu 20% Wasser sparen. Bei der Annahme, dass wir bei jedem 10. Durchgang 20% Wasser sparen (die Handwäsche ja nicht, wie wir bereits herausgefunden haben), dann sind das 67,20 Liter, also reduziert sich unser Jahresverbrauch auf 3292,8 Liter.

Bei einem durchschnittlichen Wasserpreis von 3,90 € pro Kubikmeter Wasser sind das 12,85 € Wasserkosten im Jahr. Mit 21,84 € Wasserkosten ist die Handwäsche fast doppelt so teuer und rechnen wir noch die Stromkosten von eben dazu, sparen wir bis zu 40,- € pro Jahr bei Benutzung eines modernen Geschirrspülers.

4. Umwelt schonen

naturDie Umwelt schonen ist erstens notwendig und zweitens gibt es einem auch gleich ein gutes Gefühl, wenn man es macht. Moderne Geschirrspüler schonen die Umwelt. Mit ihren vielfältigen Einstellmöglichkeiten und hochwertigen Sensoren sind diese Geräte in der Lage – neben Energie und Wasser zu sparen – auch noch sparsam mit Reinigern, Salzen und Klarspülern umzugehen. Dazu kommen auch noch moderne Spülmittel, die mit weniger umweltbelastenden chemischen Stoffen auskommen.

Eine neue Spülmaschine passen wir am besten auf die Bedingungen ihrer neuen Umgebung an. Indem wir die Wasserhärte eingeben kann die Automatik erkennen, für welche Reinigungsvorgänge wie viel Salz benötigt wird, um das Wasser zu enthärten. So verhindern wir, das zu viel Salz benötigt wird und überschüssiges Restsalz durch den Abfluss ausgespült wird.

Die moderne Sensortechnik erkennt heutzutage den Verschmutzungsgrad des Geschirrs äußerst effektiv und hilft dabei, Wasser, Strom und Klarspüler zu sparen. Wer auf Tabs verzichtet und das Geschirrspülmittel in Pulverform oder als Flüssigreiniger einfüllt, der kann darüber hinaus dieses genau dosieren und somit weniger nutzen, wenn der Verschmutzungsgrad nur gering ist.

Apropos Geschirrspültabs: Wenn wir einen modernen Spüler haben und diesen mit Salz und Klarspüler bestücken können, dann können wir auf die teuren Tabs mit eben diesen Technologien verzichten, denn, mal abgesehen davon, dass diese den Zeitpunkt des Einsatzes der Mittel gar nicht richtig timen können, sind diese Mittel ja bereits im Geschirrspüler vorhanden und der Effekt wird aufgehoben oder einfach die überschüssigen Zusatzstoffe über den Ausguss abgegeben – in die Umwelt.

5. Hygiene

geschirrspueler-leerGeschirrspüler haben Innenräume aus Edelstahl. Das sieht nicht nur gut aus und verhindert ein anlaufen des Materials infolge von häufiger Berührung mit Wasser, sondern hat auch noch eine hygienische Komponente. Edelstahl ist keimabtötend und wirkt somit antibakteriell, die Absterberate von Feuchtbakterien und Pilzen liegt bei über 99%. Somit wird unser Geschirr im Geschirrspüler nicht nur von Verschmutzungen befreit sondern darüber hinaus auch noch von sämtlichen Bakterien und Pilzen, die sich durch Nahrungsreste bilden können.

Ein Geschirrspüler hält auch konstant die Temperaturen und erhöht diese auf über 75° Celsius während des Trockenvorganges. Dies führt ebenfalls dazu, dass Bakterien und Pilze keine große Überlebenschance haben. Beim Handspülen ist an solche Temperaturen selbst beim Einsatz von Handschuhen nicht zu denken. Wir würden uns schlicht die Hände verbrühen.

Wir können also unser Geschirr ohne Angst vor Bakterienbefall auch mal einen Tag länger im Geschirrspüler lassen und diesen erst dann benutzen, wenn er seine optimale Füllmenge erreicht hat. Und somit zusätzlich Energie, Wasser und Kosten sparen.

Alles in allem überwiegen die Vorteile eines Geschirrspülers und deshalb darf er in keinem guten Haushalt fehlen.

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