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Freistehende Geschirrspüler Test 2018 – Die besten freistehenden Geschirrspüler im Vergleich

Der freistehende Geschirrspüler von Bosch ist der Vergleichs-Testsieger in seiner Kategorie

Welcher freistehende Geschirrspüler passt am besten zu Ihnen? Wir haben in unserem Geschirrspüler Test 2018 verschiedene freistehende Geschirrspüler untersucht und mit Blick auf bestimmte Kriterien verglichen. Einen schnellen Überblick bietet Ihnen die folgende Tabelle mit den zehn besten freistehenden Geschirrspülern. Im Anschluss stellen wir in unserem ausführlichen Geschirrspüler Test hilfreiche Informationen rund um die freistehenden Geschirrspülmaschinen vor.

Geschirrspüler erleichtern die Küchenarbeit enorm. Durch die Verwendung eines derartigen Gerätes können in der Woche mehrere Stunden Arbeitszeit eingespart werden. Mit einem Geschirrspülmaschine verläuft die Reinigung schließlich automatisch. Eine lästige Handwäsche – bei der das Geschirr zunächst gespült und dann abgetrocknet werden muss – entfällt fast vollkommen. Die gewonnene Zeit kann für bessere Aktivitäten genutzt werden. Daher verlassen sich immer mehr Menschen auf die Dienste eines Geschirrspülers.

Die Geräte finden sich, nach Angaben des Bundesamts für Statistik, mittlerweile in mehr als 70 Prozent aller Haushalte in Deutschland. Die Zahl ist in den letzten Jahren stetig gestiegen.
Die große Nachfrage nach den Maschinen wird durch verschiedene Produzenten von Haushaltswaren befriedigt, die eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle anbieten. Unternehmen wie Bosch, Beko und Bauknecht bieten eine große Modellvielfalt an. Zahlreiche Varianten des Geschirrspüler werden für unterschiedliche Bedürfnisse konzipiert.

Bestenliste der Freistehenden Geschirrspüler 2018

Letzte Aktualisierung am: 11.12.2018

 Bomann GSP 876 Freistehender Geschirrspüler / Unterbaufähig / A+ AA / 10.5 L / weißBauknecht BFC 3C32 Geschirrspüler freistehend, A+++, 60 cm, 265 kWh/Jahr


Bomann GSP 876 Freistehender Geschirrspüler / Unterbaufähig / A+ AA / 10.5 L / weiß


Bauknecht BFC 3C32 Geschirrspüler freistehend, A+++, 60 cm, 265 kWh/Jahr


Bosch
SMS53N02EU
Siemens
SN25L201EU
Bauknecht
GSF 61302
Beko
DFL 1500
Bewertung1,01,11,21,31,82,1
EnergieeffizienzklasseA+A+++A++A+A++A
TrocknungseffizienzklasseAAAAAA
Energieverbrauch
auf der Grundlage von 280 Standardreinigungszyklen
222 kWh/JahrkWh/Jahr262 kWh/Jahr290 kWh/Jahr261 kWh/Jahr307 kWh/Jahr
Wasserverbrauch
auf der Grundlage von 280 Standardreinigungszyklen
2940 Liter2520 Liter2.800 Liter3300 Liter3360 Liter4200 Liter
Lautstärke49 dB
42 dB44 dB48 dB42 dB 54 dB
MaßeLänge 58 cm
Breite 44 cm
Höhe 82 cm
Länge 60 cm
Breite 60 cm
Höhe 85 cm
Länge 60 cm
Breite 60 cm
Höhe 84.5 cm
Länge 60 cm
Breite 60 cm
Höhe 84.5 cm
Länge 59 cm
Breite 59.7 cm
Höhe 85 cm
Länge 57 cm
Breite 60 cm
Höhe 85 cm
Gewicht35 kg49 kg50 kg49 kg51 kg43 kg
Programme6 Programme
- Multi-TAB
- Intensiv
- Normal
- ECO (Sparspülprogramm)
- Express 60 Min.
- Schnell 30 Min.
7 Programme
- MultiZone
- Express-Programm
- Vollwasserschutz
- Sensor-Technologie
- Kindersicherung
- Nachtspülprogramm
- Fünf verschiedene Reinigungstemperaturen

Sonderfunktion
- Option für Spültabs

6 Programme
- Intensiv 70
- Auto 45-65
- Eco 50
- Intensive Eco 45
- Schnell 45

3 Sonderfunktionen
- IntensivZone
- VarioSpeed
- Halbe Beladung
5 Programme
- Intensiv 70
- Auto 45-65
- Eco 50
- Schnell 45
- Vorspülen

1 Sonderfunktion
- varioSpeed
6 Programme
- Vorspülen
- Express-Programm 45 °C, 30 Min.
- Bio-Normal-Programm 50 °C
- Täglich-Schnell-Programm 60 °C
- Intensiv-Programm 70 °C
- Sensor+ Programm 40-70 °C mit Steam-Funktion
5 Programme
- Intensiv 70
- Schnell & Sauber 60°C
- Eco 50
- Mini 30’
- Vorspülen
Komfort
Preis- / Leistung
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Preis- nicht verfügbar - 414,99 Euro - nicht verfügbar - - nicht verfügbar - - nicht verfügbar - - nicht verfügbar -
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Inhaltsverzeichnis

Mit einem handlichen Tisch-Geschirrspüler werden kleine Haushalte angesprochen, in denen ein herkömmliches Gerät keinen Platz findet. Dieses Gerät kommt oft in Teeküchen, kleinen Kantinen und Camping-Anlagen zum Einsatz. Dort wird manchmal eine weitere Alternative verwendet, die sich auch in anderen deutschen Haushalten findet. Es handelt sich um ein Standgerät, das mit wenigen Arbeitsschritten aufgestellt ist.

In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts verbrauchten die damaligen Geschirrspüler viel Wasser und Energie. Damals war es umweltschonender und kostengünstiger, das Geschirr mit der Hand zu reinigen. Es dauerte bis 1986. Erst in diesem Jahr wurde der erste freistehende Geschirrspüler erschaffen, der weniger Wasser benötigte, als durch eine Handreinigung verbraucht wurde.

In den folgenden Jahren wurde zudem an stromsparenden Motoren und Betriebsmodi gearbeitet, mit denen nicht nur Wasser sondern auch Energie gespart werden konnte. Die heutigen freistehenden Geschirrspülmaschinen, die wir getestet haben, sind daher oftmals Energiesparwunder, die zur Energieeffizienzklasse A+ oder sogar A++ gehören.

Geschirrspülmaschinen gehören wohl zu den beliebtesten und praktischsten Küchenhelfern. Sie übernehmen nicht nur das lästige Spülen des schmutzigen Geschirrs, sondern lagern es auch vor unseren Blicken geschützt in ihrem Inneren. So können wir im wahrsten Sinne des Wortes direkt nach dem Essen reinen Tisch machen und uns den schönen Dingen des Lebens zuwenden. Zusätzlich zur gewonnenen Zeit sparen die modernen Geräte im Vergleich zum klassischen Spülen auch Energie und Wasser und schonen dadurch neben dem Geldbeutel auch die Umwelt.

Geschirrspülmaschinen sind heute schon für wenig Geld zu haben und finden sich in der Mehrzahl der deutschen Haushalte. Je nach Größe des entsprechenden Haushalts – Familien, Singles, Pärchen oder WGs – bestehen natürlich unterschiedliche Ansprüche an die Maschinen. In unserem Geschirrspüler Test haben wir verschiedene Modelle untersucht und die wichtigsten Erkenntnisse in unserem Testbericht für Sie zusammengefasst.

+ Spart Zeit, Energie und Wasser im Vergleich zum Spülen mit der Hand

+ Flexibel durch verschiedene Programme

+ Dank vollständiger Außenverkleidung frei aufstellbar

+ In der Regel auch unterbaufähig

+ Zusätzliche Arbeitsfläche durch die Abdeckplatte

– Front nicht dekorfähig

– Nicht für jedes Geschirr geeignet

Was ist das Besondere an freistehenden Geschirrspülern?

kuechenzeileGeschirrspüler lassen sich grundsätzlich in einbaufähige und freistehende Modelle einteilen. Einbaufähige Maschinen sind zum Einbau in eine Küchenzeile vorgesehen. Hierbei werden wiederum integrierbare und unterbaufähige Modelle unterschieden. Integrierbare Geschirrspüler werden komplett in eine Küchenzeile eingepasst und die Front mit dem passenden Dekor versehen. Aus diesem Grund verfügen sie entweder über gar keine oder keine auf Sicht produzierte Verkleidung. Unterbaufähige Modelle haben zwar eine schicke Front, aber keine dazu passenden Seitenflächen.

ratgeber-02-5-gruendeFreistehende Geschirrspüler sind dagegen rundum in einem auf Präsentation ausgerichteten Design gestaltet und geeignet, zu 100 % gemäß den Wünschen des Kunden aufgestellt zu werden. Einzige Voraussetzung ist, dass ein Wasseranschluss und ein Abfluss in angemessener Nähe vorhanden sind. Sie können die Geräte beispielsweise zur Schonung Ihres Rückens auf einer Arbeitsplatte deponieren, platzsparend in einer Ecke unterbringen oder auch frei in den Raum ragend aufstellen.

Zusätzliche Flexibilität in der räumlichen Gestaltung bietet die Möglichkeit, bei vielen Standgeräten die Abdeckplatte entfernen zu können. Dadurch sind die Geschirrspüler auch unterbaufähig. Das ist auch dann interessant, wenn sich der Platz für die Geschirrspülmaschine in der Küchenzeile oder -insel am Rand befindet, die Seitenfläche also nach außen sichtbar ist. Hier würden die wenig repräsentativen Seitenflächen der original unterbaufähigen Maschinen die Optik der Küche stören.

Das Wichtigste in Kürze

Geschirrspülgeräte gibt es für jeden Haushalt in passender Größe. Standardgeräte haben eine Höhe von 81 bis 85 Zentimetern und eine Breite von 55 beziehungsweise 60 Zentimetern. XXL-Geschirrspüler bieten mit einer Höhe von 85 bis 92 Zentimetern mehr Raum für Haushalte mit hohem Geschirrverbrauch. Zusätzlich gibt es schmale Geräte von 45 Zentimetern Breite und einige Modelle mit 90 Zentimetern Breite. Für sehr kleine Küchen gibt es Tischspülgeräte mit einer Höhe von 44 Zentimetern.
Auskunft über das Fassungsvermögen eines Geschirrspülers gibt die Anzahl der Maßgedecke. Ein Tischgeschirrspüler fasst sechs Maßgedecke. In Standardgeräte passen zwischen acht und fünfzehn Maßgedecke.
Bei der Wahl eines freistehenden Geschirrspülers sollten die Größe des Haushalts und die Kochgewohnheiten berücksichtigt werden. In einem Singlehaushalt, in dem täglich gekocht wird und häufig Freunde bewirtet werden, kann ein normaler Geschirrspüler rasch gefüllt werden. Andererseits kann in einem Mehr-Personen-Haushalt, in dem überwiegend auswärts gegessen wird, schon ein kleines Gerät ausreichende Dienste leisten.

Wie funktioniert ein freistehender Geschirrspüler?

Grundsätzlich unterscheidet sich ein freistehender Geschirrspüler in seiner Funktionsweise natürlich nicht von den einbaufähigen Modellen. Ziel ist es in jedem Fall, den Kunden mit einem möglichst überzeugenden Reinigungsergebnis für das jeweilige Modell zu gewinnen. Dafür finden sich viele verschiedene Programme und Extras, die das Hauptprogramm – den Spülgang und Klarspülgang – mehr oder weniger sinnvoll abrunden. Abgesehen von den Sonderprogrammen laufen in jeder Geschirrspülmaschine also prinzipiell die gleichen Prozesse ab.

glas-2Zuerst wird das zum Spülen verwendete Wasser über einen Ionenaustauscher geleitet. Ziel ist es, das Wasser zu enthärten und auf diese Weise die Entstehung von Kalkseifen und Kalkablagerungen zu verhindern. Zu diesem Zweck werden Calcium- und Magnesiumionen im Ionenaustauscher durch Natriumionen ersetzt. Anschließend wird das enthärtete Wasser auf die benötigte Temperatur erhitzt und häufig schon mithilfe der Sprüharme über dem Geschirr verteilt. So werden einfache Verschmutzungen gelöst und hartnäckigere eingeweicht.

Beim Erreichen der für den Spülgang notwendigen Temperatur von üblicherweise 55 bis 65 °C öffnet sich der Dosierbehälter und gibt das Reinigungsmittel frei. Sobald es mit dem erwärmten Wasser in Kontakt kommt, entsteht eine alkalische Reinigungslösung. Diese wird während der Reinigungsphase mithilfe der Sprüharme wiederholt über das Geschirr geleitet, indem das Wasser immer wieder in die Sprüharme gepumpt wird. Abgespülte Verunreinigungen werden dabei über zwei unterschiedlich grobe Siebe zurückgehalten, sodass diese nicht wieder auf dem Geschirr landen.

Nach Abschluss des Spülgangs wird das Abwasser vollständig abgepumpt und durch frisches Wasser ersetzt. Auch dieses wird über den Ionenaustauscher geleitet und für den Klarspülgang auf 65 bis 75 °C erhitzt. Anschließend wird das Wasser mit Klarspüler versetzt. Dessen Inhaltsstoffe übernehmen im Wesentlichen zwei Aufgaben: Nichtionische Tenside senken die Oberflächenspannung des Wassers, dass dadurch tropfenfrei vom Geschirr abläuft und so die Trocknung beschleunigt. Organische Säuren wie Citronensäure neutralisieren Reste der alkalischen Reinigungslösung.

In einem letzten Schritt wird die Klarspüllösung wieder abgepumpt und das Geschirr getrocknet. Ab einer Wassertemperatur von 75 °C ist das Geschirr heiß genug, um das Restwasser verdunsten zu lassen.

Zum Entweichen des dabei entstehenden Wasserdampfs wird die Klappe des Geschirrspülers möglichst komplett geöffnet. Verfügt der Geschirrspüler über eine Gebläsetrocknung oder ein Umluft-Kondensations-Trocknungssystem wird die feuchtwarme Luft mit einem Gebläse entweder direkt nach draußen oder in einen mit kaltem Wasser gefüllten Wärmeüberträger geleitet.

Welche Typen von freistehenden Geschirrspülern gibt es?

Komplett unterschiedliche Modelle gibt es bei den freistehenden Geschirrspülern nicht. Da die Geräte zum freien Aufstellen vorgesehen sind, werden sie mit einer vollständigen Außenverkleidung angeboten. Diese besteht in der Regel entweder aus gebürstetem Edelstahl oder aus weißem Kunststoff. Vorwiegend im hochpreisigen Segment werden auch Retrogeräte mit bunter Außenverkleidung und deutlich abgerundeten Ecken angeboten. Bei vielen der klassischen Modelle lassen sich die Arbeitsplatten abnehmen, sodass die Geräte unterbaufähig sind.

Bomann TischgeschirrspülerBei den Außenmaßen sind die Unterschiede zwar augenfällig, in der Menge aber übersichtlich. Hier empfiehlt es sich, zusätzlich auf die Anzahl der Maßgedecke zu achten. Diese informieren über die Kapazität des Geräts. Für Haushalte, in denen wenig gekocht wird und deshalb wenig Geschirr anfällt, werden Geräte mit einer Breite von 45 Zentimetern angeboten, die Platz für acht bis zehn Maßgedecke bieten. Für alle anderen Zwecke bieten die Standardmodelle mit 60 Zentimeter Breite und zwölf bis vierzehn Maßgedecken ausreichend Platz.

Als eine Sonderform der Standgeräte können die Tischgeschirrspüler betrachtet werden. Diese sind bei einer Höhe von 44 Zentimetern 55 Zentimeter breit und fassen sechs Maßgedecke. Sie finden auch Platz in kleineren Küchen und können praktisch auf der Arbeitsfläche abgestellt werden.

Welche gesetzlichen Vorgaben muss ein freistehender Geschirrspüler erfüllen?

eek-labelGeschirrspüler müssen seit dem 20.12.2011 vom Hersteller mit dem europaweit einheitlichen gestalteten EU-Energielabel ausgestattet werden. Das Etikett gibt auf übersichtliche Weise Auskunft über den Energie- und Wasserverbrauch sowie wichtige Gebrauchseigenschaften des Geräts. Auf der linken Seite des Labels werden die Bewertungskriterien definiert, während auf der rechten Seite die Einordnung des jeweiligen Geräts zu finden ist. In unserem Geschirrspüler Test haben wir die wichtigsten Fakten für Sie zusammengetragen.

Zunächst erfolgt die Zuordnung der Energieeffizienzklasse. Auf der linken Seite definiert die aus farbigen Pfeilen aufgebaute Skala die Energieeffizienzklassen. Dazu gehören bei Geschirrspülern die Wertungsklassen A+++, A++, A+, A, B, C und D. Diese stehen in dieser Reihenfolge für einen zunehmenden Energieverbrauch, was durch die farbige Gestaltung in Art einer umgedrehten Ampel und die zunehmende Länge der Pfeile unterstrichen wird. Rechts wird auf entsprechender Höhe in einem schwarzen seitenverkehrten Pfeil die Energieeffizienz des Geräts angezeigt.

An zweiter Stelle steht recht prominent der geschätzte jährliche Energieverbrauch. Die Angabe erfolgt in Kilowattstunden (kWh) und bezieht sich auf 280 Spülgänge im Standardprogramm. Darunter folgen vier Rechtecke, in deren oberer Hälfte Piktogramme zur Orientierung dienen. Zuerst erfolgt eine Angabe zum jährlichen Wasserverbrauch, die sich ebenfalls auf 280 Spülgänge im Standardprogramm bezieht. Es folgt eine Bewertung der Trocknungsleistung von A bis G. Im nächsten Feld wird die Anzahl der Maßgedecke angegeben und zuletzt die Geräuschemission des Geschirrspülers.

Um die Geschirrspüler einer bestimmten Energieeffizienzklasse zuordnen zu können, wird der Energieeffizienzindex bestimmt. Dieser setzt den Betrieb des Geschirrspülers im Standardbetrieb voraus. Berücksichtigt werden unter anderem der Energieverbrauch und die Anzahl der Maßgedecke, die das Gerät fassen kann. Zusätzlich wird unter anderem berücksichtigt, wie viel Energie im ausgeschalteten oder nicht-ausgeschaltetem Zustand verbraucht wird.

Seit dem 01.12.2013 muss jedes Gerät, das mindestens elf Maßgedecke fassen kann, der Energieeffizienzklasse A+ oder besser genügen. Ab dem 01.12.2016 wird diese Vorgabe auf alle Geschirrspüler erweitert, sodass die schlechtesten Geräte die Kriterien der Energieeffizienzklasse A+ erfüllen müssen.

Freistehende Geschirrspüler werden dort aufgestellt, wo sie gebraucht werden

Innenansicht eines GeschirrspülersHeutzutage sind in den Familien meist beide Elternteile berufstätig. Auch allein erziehende Mütter und Väter gehen häufig gleich nach der Geburt des Kindes wieder ihrer gewohnten Arbeit nach. Deshalb sind elektrische Küchengeräte wie die Waschmaschine, der Geschirrspüler oder die Küchenmaschine unverzichtbare Helfer.

Durch den Einsatz eines Geschirrspülers lassen sich einige Arbeitsstunden pro Woche einsparen. Anders als bei der lästigen Handwäsche verläuft die Reinigung des Geschirrs in der Maschine automatisch. Deshalb wird mittlerweile höchstens noch teures Silberbesteck und edles Kristallglas mit der Hand abgewaschen. Spülmaschinen werden in unterschiedlichen Bauformen im Handel angeboten. Neben Einbau- und Unterbaugeräten, gibt es die kleine Tisch-Spülmaschine für den Ein-Personen Haushalt.

Bei einem freistehenden Geschirrspüler wiederum handelt es sich um ein Gerät mit einer schönen Abdeckung. Die Küchenhelfer werden nicht umständlich eingebaut, sondern dort positioniert, wo gerade Platz vorhanden ist. Der Geschirrspüler ist mittlerweile 132 Jahre alt geworden. An seiner Arbeitsweise hat sich bis heute nicht viel geändert. Allerdings waren die alten Geräte große Stromfresser.

Wenn wir heute ein neues Gerät erwerben, sollten wir unbedingt auf das Energielabel achten. Dabei handelt es sich um eine vorgeschriebene Verbraucherinformation, die uns einen schnellen Überblick über den Energieverbrauch bietet. Der tatsächliche Verbrauch hängt natürlich auch von der Programmwahl (Eco?) sowie vom Wert der eingestellten Temperaturen ab.

Stromverbrauch eines freistehenden Geschirrspülers

LED-StrommessgerätEine freistehende Geschirrspülmaschine sollte für mehrere Jahre in unserer Küche stehen. Da im Durchschnitt zirka 7 Prozent des jährlichen Energieverbrauchs dem Geschirrspüler zuzuschreiben ist, lohnt sich die Anschaffung eines effizienten Fabrikats mit dem Energielabel A++ oder A+++. Es sind auch noch Modelle mit der Energieklasse A+ auf dem Markt. Geräte mit einem niedrigeren Level dürfen EU-weit nicht mehr verkauft werden.

Beim Erwerb eines freistehenden Geschirrspülers sollten wir nicht nur auf den Anschaffungspreis achten. Der etwas höhere Kaufpreis eines Gerätes der höchsten Energieklasse A+++, wird durch die große Energieeinsparung in kurzer Zeit wieder hereingeholt. Auf der Energieverbrauchskennzeichnung für Geschirrspüler können wir die Verbrauchswerte der einzelnen Fabrikate ersehen. Die Etiketten sind an den Geräten angebracht.

Der Wasser- und Stromverbrauch schlägt bei (freistehenden) Geschirrspülern am kräftigsten zu Buche. Neben diesen Kostenpunkten muss auch noch der Verbrauch von Reinigern, Geschirrspülsalz und Klarspülern berücksichtigt werden.

Das EU-Energielabel zeigt den Stromverbrauch und die Energieeffizienz der Geschirrspüler an. Es gibt uns zudem Auskunft über den Wasserverbrauch der Geräte. Die Erfahrungen unserer Kunden haben gezeigt, dass die Spülmaschine in der Regel 280 bis 300 Mal pro Jahr eingeschaltet wird. Beim EU-Label geht man von 280 Spülgängen jährlich, bei einem Standardprogramm für durchschnittlich verschmutztem Geschirr aus. Eine andere Skala auf auf dem Etikett zeigt an, wie trocken das Geschirr aus der Spülmaschine kommt. Dabei gibt es Werte von A bis G.

Der Vergleich lohnt sich:

Der folgende Vergleich wird aus fünf Spülgängen in der Woche im Standardprogramm errechnet. Die Kosten für ein Kilowatt Strom pro Stunde (kWh) legen wir mit 0,28 Euro fest.

Spülmaschine älter als 10 Jahre

[nachteile]
  • Stromverbrauch pro Spülgang zirka 1,15 Kilowatt
  • Kosten pro Spülgang: 0,322 Euro
  • Jahresverbrauch zirka: 299 Kilowatt
  • Kosten pro Jahr bei 280 Spülgängen zirka: 90,16 Euro
[/nachteile]

Spülmaschine Energieklasse A+++

  • Stromverbrauch pro Spülgang zirka 0,87 Kilowatt
  • Kosten pro Spülgang ungefähr: 0,243 Euro
  • Jahresverbrauch zirka: 226,20 Kilowatt
  • Kosten pro Jahr bei 280 Spülgängen zirka: 68,18 Euro

verschiedene Euro MünzenDie jährliche Ersparnis beträgt also bereits 21,98 Euro. In zehn Jahren haben wir uns 219,80 Euro erspart. Beim Produkt Test unserer Kunden hat sich gezeigt, dass neue Geräte in der Regel auch noch mit Vorteilen wie einer besseren Reinigung sowie einem geringeren Wasserverbrauch punkten. Besonders hervorzuheben ist, dass laut EU-Verordnung nur mehr freistehende Geschirrspüler mit den Energieklassen A+++, A++ und A+ auf den Markt kommen dürfen. Bei den Modellen gibt A+++ den besten Wert an.

Im Handel finden wir mittlerweile Produkt Testsieger mit einem Stromverbrauch von sparsamen 194 Kilowatt jährlich. Das bedeutet Stromkosten von 54,32 Euro bei einem Preis von 0,28 Euro pro kwh. Der Strompreis kann innerhalb der Bundesrepublik Deutschland leicht unterschiedlich ausfallen.

Die Energieverbrauchskennzeichnung für Geschirrspüler

Auf unserem freistehenden Geschirrspüler ist eine Energieverbrauchskennzeichnung angebracht. Hier werden wir die Kennzeichnung kurz erklären:

  • I: Marke/Name des Herstellers/Kennzeichnung
  • II: Energieeffizienzklasse des Geschirrspülers wobei A+++ den höchsten Wert darstellt
  • III: XYZ: durchschnittlicher Energieverbrauch im Jahr, ausgehend von 280 Standardprogrammen
  • IV: WXYZ: durchschnittlicher jährlicher Wasserverbrauch ausgehend von 280 Standardprogrammen
  • V: ABCDEFG: Die Trocknungswirkung in Klassen A bis G. A ist der beste Wert; G der schlechteste
  • VI: xYZ: Beladung=maximale Anzahl der Maßgedecke
  • VII: XZdB: Die Geräuschentwicklung in Dezibel (dB)
  • (° VIII: 2018/…..Nummer der EU-Verordnung)

Die Erfahrungen der Kunden bei den Tests haben gezeigt, dass es sich lohnt auch die Verbrauchswerte innerhalb der Energieklassen beim Kauf eines neuen, freistehenden Geschirrspülers zu vergleichen.

Obwohl auf der Energieverbrauchskennzeichnung für Geschirrspüler Energieklassen von A+++ bis D aufgedruckt sind, ist mittlerweile A+ die niedrigste Klasse die noch auf den Markt gebracht werden darf. Die vorgeschriebene Mindestreinigung laut EU-Richtlinien entspricht der Klasse A.

Geschirr Gläser und TellerEine wichtige Funktion ist die Trockenleistung, sie wird in Effizienzklassen von A bis G angegeben. Es gilt anzumerken, dass Geräte mit einer Kapazität von acht und mehr Maßgedecken die Trocknungseffizienzklasse A erreichen müssen. Kleineren Geschirrspülern für sieben oder weniger Gedecke ist die Klasse B erlaubt. Der jährliche Wasserverbrauch geht (bei der EU-Kennzeichnung) von 280 Standardbefüllungen mit 12 bis 14 Maßgedecken aus. Die Betriebsgeräusche werden in Dezibel (dB) angegeben. Liegt der Geräuschpegel unter 44 dB, arbeitet der freistehende Geschirrspüler wirklich leise.

Zu einem Maßgedeck (nach DIN 44990) gehören: Ein Speiseteller, ein Suppenteller, ein Dessertteller, eine Untertasse, eine Tasse, ein Trinkglas, eine ovale Platte, drei Servierschüsseln in unterschiedlichen Größen sowie ein vierteiliges Servierbesteck. Außerdem zählen noch ein Messer, eine Gabel, ein Suppenlöffel ein Teelöffel und ein Dessertlöffel zum genormten Maßgedeck.

Der auf der Energieverbrauchskennzeichnung angegebene Wasser- und Stromverbrauch eines freistehenden Geschirrspülers wurde für die Kennzeichnung im Labor festgestellt. Der tatsächliche Verbrauch hängt natürlich auch von der Programmwahl ab. Ein Produkt Test unserer Kunden hat aufgezeigt, dass es große Verbrauchsunterschiede zwischen den einzelnen Spülprogrammen gibt. Je länger aufgeheizt wird, desto höher fällt der Stromverbrauch aus.

Der Energieverbrauch von Geschirrspülern wurde im Laufe der Jahre stark gesenkt

Es ist nicht weiter verwunderlich, dass gerade eine Frau das Patent für den ersten Geschirrspüler einreichte. Im Jahre 1886 meldete Josephine Cochran, die von ihr erfundene Maschine beim Patentamt an. Bei der Spülmaschine handelte es sich um einen Kupferkessel, der sich mit Hilfe eines Motors drehte. Nach Plänen dieser Dame wurde bei der Weltausstellung in Chicago, im Jahre 1893 der erste Prototyp vorgestellt.

Mit der Verbreitung der Maschine wollte es zunächst nicht so recht klappen. Denn sie war zu teuer und die Tellerwäsche arbeiteten zur damaligen Zeit noch zu Niedriglöhnen. Als 1929 die ersten elektrischen Spülmaschinen in Deutschland auf den Markt kamen, fehlte den Leuten das nötige Geld zum Kauf. Geschirrspüler traten hierzulande erst in den sechziger Jahren ihren Siegeszug an. In den 70ern waren sie bereits in vielen Haushalten anzutreffen. Allerdings verbrauchten die Geräte damals eine Menge Strom und Wasser, sodass es wesentlich günstiger und umweltfreundlicher war, das Geschirr mit der Hand abzuwaschen.

Im Jahre 1986 kam dann endlich der erste freistehende Geschirrspüler auf den Markt. Diese Modelle verbrauchten weniger Wasser, als beim Handspülen des Geschirrs benötigt wurde. In den kommenden Jahren brachten bekannte Hersteller strom- und wassersparende Modelle auf den Markt.

Heutzutage werden nur mehr freistehenden Geschirrspüler mit den Energieklassen A+, A++ und A+++ im Handel verkauft. Hochwertige Geschirrspüler arbeiten mittlerweile effizienter als Menschen.

Beim Spülen mit der Hand wurde bei einem Experiment der Universität Bonn, für 12 Maßgedecke ungefähr 4-mal so viel Wasser und ein Viertel mehr Strom verbraucht als von der Spülmaschine. Auch der hohe Zeitaufwand von zirka 80 Minuten beim manuellen Spülen muss bedacht werden. Dem Gegenüber steht das Ein- und Ausräumen der Maschine; dazu benötigen wir zirka 15 Minuten.

Der Wasserverbrauch eines freistehenden Geschirrspülers

Wasser im FlussGeschirrspüler gehören zu den beliebtesten Küchenhelfern hierzulande. Laut Statistik sind die Geräte in 70 Prozent der deutschen Haushalte anzutreffen. Das liegt sicher daran, weil das Abwaschen mit der Hand mittlerweile teurer ist, als das Spülen mit dem Geschirrspüler. Bei einem Experiment der Universität Bonn wurde festgestellt, dass deutsche Testspüler beim Spülen mit der Hand 46 Liter Wasser für eine Spülmaschinen-Ladung verbrauchten. Portugiesen und Spanier benötigten dazu sogar um die 170 Liter.

Eine erstklassige Spülmaschine kommt dagegen mit nur 15 Liter pro Spülgang aus. Freistehende Geschirrspüler sind sparsam und flexibel. Sie können überall dort aufgestellt werden, wo sie gerade gebracht werden. Einige Modelle sind sogar unterbaufähig. Um das Gerät anschließen zu können, brauchen wir eine Steckdose sowie eine Wasserzufuhr und einen Wasserablauf.

TIPP: Es ist wichtig, dass kein Verlängerungskabel eingesetzt wird, um das Risiko eines Kurzschlusses zu reduzieren!

Die Spülmaschine punktet mit wenig Wasserverbrauch

Wasserlilien in einem TeichEin sparsamer, freistehender Geschirrspüler verbraucht mittlerweile um zirka 40 Prozent weniger Wasser als zehn Jahre alte Geräte. Beim Spülen mit der Spülmaschine wird pro Spülgang auch weniger Wasser verbraucht, als beim Abwaschen mit der Hand. In den meisten Broschüren der Hersteller wird der (jährliche) Wasserverbrauch für 280 Spülgänge im Standardprogramm angegeben. Einige Broschüren führen auch den Wasser- und Stromverbrauch im Normalprogramm an.

Der Grenzwert für ein Gerät der Klasse A+++ liegt bei 1.960 Liter Wasser pro Jahr. Einige Fabrikate wechseln beim Spülen im Öko-Programm das Wasser erst bei einem bestimmten Grad der Verschmutzung aus. Dabei messen verschiedene Sensoren die Verschmutzung der Waschlauge aus und ermitteln zudem den Beladezustand.

Die Test Erfahrungen verschiedener Kunden haben gezeigt, dass herkömmliche freistehende Geschirrspüler pro Spülgang 10 bis 13 Liter Wasser brauchen, wenn sie voll beladen sind. Die Ergebnisse basieren auf voll beladenen Geräten mit 13 Maßgedecken.

Mit einem Liter Wasser wäre es gewiss nicht möglich einen Speiseteller, einen Suppenteller, einen Dessertteller, eine Tasse mit Untertasse, ein Trinkglas, eine ovale Platte, drei Servierschüsseln in unterschiedlichen Größen sowie ein vierteiliges Servierbesteck mit der Hand abzuwaschen. Dazu noch ein Messer, eine Gabel, einen Suppenlöffel, einen Teelöffel und einen Dessertlöffel.

Einige Hersteller sind mit Geschirrspülern mit Wassertanks auf dem Markt vertreten. Bei diesen Geräten lässt sich nach Angaben der Anbieter der Wasserverbrauch auf bis zu 6 Liter reduzieren.

Der tatsächliche jährliche Wasserverbrauch hängt natürlich auch von der Haushaltsgröße, der Menge des Geschirrs, vom Grad der Verschmutzung und von der technischen Ausstattung des Geschirrspülers ab. Moderne Geräte verfügen häufig über ein Automatikprogramm, bei dem intelligente Sensoren, während des Spülens den Verschmutzungsgrad des Geschirrs ermitteln. Dadurch wird sowohl Wasser als auch Strom gespart.
Wir zeigen hier den ungefähren Wasser- und Stromverbrauch bei den einzelnen Spülprogrammen auf:
Normalprogramm: Spüldauer zirka 1:20 bis 2 Stunden; bei 11 bis 14 Liter Wasserverbrauch/Stromverbrauch 1,10 bis 1,35 kWh.
Automatik-Spülprogramm: Dauer pro Spülgang/je nach Grad der Verschmutzung; 0:40 bis 2:45 Stunden bei zirka 6,5 bis 16 Liter Wasserverbrauch/Stromverbrauch 0,60 bis 1,45 kWh.
Kurzes Spülprogramm: Dauer pro Spülgang: 0:30 bis 0:50 Stunden; bei 10 bis 11 Liter Wasserverbrauch/Stromverbrauch 0,65 bis 0,85 kWh.
Intensiv-Spülprogramm: Spüldauer zirka 2:15 bis 3 Stunden bei einem Wasserverbrauch zwischen 12,5 und 15 Liter/Stromverbrauch 1,140 bis 1,60 kWh.
Schon-Spül-Programm: Spüldauer ungefähr 0:55 bis 1:54 Stunden; bei einem Wasserbrauch von 10,5 bis 14 Liter/Stromverbrauch 0,70 bis 0,90 kWh.
Spar-Spülprogramm: Dauer pro Spülgang: Zirka 3:15 bis 5 Stunden; bei 10 bis 11 Liter Wasserverbrauch/Stromverbrauch 0,80 bis 0,93 kWh.
Die tatsächlichen Verbrauchswerte hängen selbstverständlich von der technischen Ausstattung des freistehenden Geschirrspülers ab. Diese ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Genaue Angaben zu den jeweiligen Fabrikaten sind in deren Produktbeschreibungen zu finden.

Die richtige Bedienung führt zu perfekten Spülergebnissen

Damit wir mit dem freistehenden Geschirrspüler beste Reinigungsergebnisse erzielen, müssen sowohl der Reiniger, das Geschirrspülsalz als auch der Klarspüler richtig dosiert werden. Auch hierbei sind die Anweisungen des Herstellers zu beachten. In Tests hat es sich gezeigt: Um beim Geschirrspülen eine gute Öko-Bilanz vorweisen zu können, muss das Gerät immer voll geladen sein. Dadurch können wir uns jeden zehnten Spülgang ersparen.

Auch beim Einordnen des Geschirrs gilt es einiges zu beachten. Ein Vorspülen ist unnötig. Es werden nur grobe Speisereste entfernt. Tassen, Gläser und Töpfe stellen wir mit der Öffnung nach unten in den Geschirrspüler. Die Geschirr- und Besteckteile dürfen nicht übereinander liegen. Gläser sollten sich nicht berühren (Bruchgefahr).

Die Sprüharme dürfen durch das Geschirr nicht behindert werden. Große und stark verschmutze Geschirrteile wandern in den Unterkorb. Lange und schmale Teile werden in die Mitte des Korbes gelegt. Kleine und leichte Teile gehören in den Oberkorb. Bei vielen Geschirrspülern lässt sich außerdem der Besteckkorb entnehmen und an einem beliebigen Platz einsetzen.

Der Produkt Test von Kunden zeigte zudem auf, dass es wichtig ist, den freistehenden Geschirrspüler regelmäßig zu reinigen, damit die Spülergebnisse immer befriedigend ausfallen. Vorher sollte allerdings der Netzstecker gezogen– und der Wasserhahn geschlossen werden.

Kaufkriterien:

Mit Geschirr gedeckter TischFreistehende Geschirrspüler sind mit Abdeckungen aus robusten Materialien ausgestattet. Die Modelle sind vollkommen verkleidet, sodass sie nur noch eine Steckdose und einen Wasseranschluss benötigen. Zudem muss noch ein Wasserabfluss für den Betrieb vorhanden sein. Beim Kauf sollten wir darauf achten, dass der freistehende Geschirrspüler auch mit seinem Design in die Küche passt.

Die Außenverkleidung der Modelle besteht meist aus weißem Kunststoff oder aus gebürstetem Edelstahl. Außerdem finden wir am Markt Retro-Geräte im Vintage Look. Diese Geräte besitzen häufig abgerundete Ecken und bunte Verkleidungen. Bei vielen freistehenden Geschirrspülern kann die Arbeitsplatte abgenommen werden – dann sind sie unterbaufähig.

Füllmenge

Wie groß der Geschirrspüler ausfallen soll, hängt natürlich von der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen ab. Für Single- und Zweipersonenhaushalte, bei denen eher wenig Geschirr anfällt, eignen sich schmale Geräte mit 45 Zentimeter Breite. Ihr Fassungsvermögen liegt bei 9 bis 12 Massgedecken. Für kleinere Haushalte bewähren sich auch Geräte die nur 7 Gedecke fassen. In Standardgeräten mit 60 Zentimeter Breite haben 12 bis 14 Maßgedecke Platz.

Geräuschemission

Auf dem neuen EU-Label ist auch der Geräuschpegel von Geschirrspülern angeführt. Die Angabe in Dezibel(dB) wird direkt am Gerät gemessen. Moderne Geräte sind häufig mit bürstenlosen Motoren ausgestattet und spülen daher beinahe flüsterleise. Der Geräuschpegel bei neuen Geschirrspülern liegt derzeit zwischen 37 bis 42 Dezibel, ähnlich wie in einer Bücherei. Die wahrgenommene Lautstärke hängt außerdem noch davon ab, welches Spülprogramm gerade läuft oder auf welchem Boden das Gerät steht. Eine leise Arbeitsweise sollte besonders dann für einen Kauf sprechen, wenn das Gerät in einer Wohnküche aufgestellt werden soll.

Stromverbrauch

Auf dem EU-Label finden wir zudem eine allgemeine Angabe über den jährlichen Stromverbrauch. Die freistehenden Geschirrspüler verfügen entweder über die Energieklasse A+++ (die beste), oder A++ sowie A+. Hier sollte nicht an der falschen Stelle gespart werden. Es ist sinnvoll sich für ein Gerät mit einem hohen Effizienzlabel zu entscheiden, die Mehrkosten werden durch geringere Strom- und Wasserkosten wieder eingespart.

Wasserverbrauch

Auch über den jährlichen Wasserverbrauch im Standardprogramm werden wir auf der auf der Energieverbrauchskennzeichnung informiert. Dabei geht man von 280 Spülgängen im Jahr aus. Beim Wasser- und Stromverbrauch punkten besonders Modelle, die mit einem Automatikprogramm ausgestattet werden.

Spülprogramme

Bosch Geschirrspüler ProgrammeZu den wichtigsten Spülprogrammen gehören das Normalprogramm: Hier werden die normalen Verschmutzungen bei Temperaturen zwischen 60 bis 65 Grad entfernt. Im Eco- oder Sparprogramm spült das Gerät besonders gründlich und schonend. Bei diesem Programm arbeitet die Maschine zwischen drei bis fünf Stunden. Dank der langen Einwirkungszeiten kommt das Spülprogramm mit niedrigen Temperaturen aus. Beim Automatikprogramm schätzen Sensoren im Gerät das Beladungsgewicht und den Verschmutzungsgrad des Spülwassers ab. Dadurch werden die nötige Temperatur und Wassermenge sowie die Laufzeit ermittelt.

Viele Geräte sind zudem mit einem Schnellprogramm ausgestattet. Es ist ideal bei leicht verschmutztem Geschirr und bewährt sich auch für einen Spülgang zwischendurch. Ist ein Intensivprogramm vorhanden, kann damit auch verkrustetes Geschirr sauber gemacht werden. Das Standardprogramm wird etwas länger arbeiten als einige andere Programme, allerdings wird dabei in der Regel auch weniger Wasser und Strom verbraucht. Einige Geräte sind außerdem mit Sensitiv-, Hand-, oder Glasprogrammen, zum Reinigen von empfindlichen und zerbrechlichen Gläsern ausgestattet. Sie arbeiten bei niedrigen Temperaturen um die 40 bis 45 Grad.

Weitere Funktionen

Produkt Tests haben gezeigt, dass einige Geschirrspüler sogar imstande sind, die Wasserhärte nach zu regulieren. Manche Geräte sind wiederum Dosier-Assistenten ausgestattet. Dadurch werden die Spültabs in einer Auffangschale aufgelöst und danach gleichmäßig im Gerät verteilt. Der Assistent bewährt sich zudem bei Pulver- und Gel-Reinigern. Einige hochwertige Geschirrspüler verfügen neben der Sensor-Technologie, die den Wasserverbrauch und die Temperatur an den Verschmutzungsgrad des Wassers anpasst über ein leises Nachtspülprogramm.

Für die Sicherheit der Kleinen in der Familie sorgt bei vielen Geräten eine elektronische Kindersicherung. Dadurch können die Programme während des Spülgangs nicht geändert werden. Besitzt das Gerät eine Multi-Zone, dann kann der Nutzer die Spülkraft der Maschine je nach Bedarf auf den oberen oder untern Bereich lenken.

Der Innenraum des freistehenden Geschirrspülers sollte mit Spülkörben versehen sein, die sich einfach in der Höhe verstellen lassen. Dadurch passen große Vorlegeteller problemlos in die Spülmaschine. Für das Besteck gibt es je nach Modell eine Besteckschublade oder einen Besteckkorb. Moderne Geschirrspüler verfügen häufig über ein bedienfreundliches LED-Display. Hier können wir unsere Programmauswahl treffen und wir haben die Restlaufzeit sowie die Statusanzeige sofort im Blick. Bei einem freistehenden Geschirrspüler sind in der Regel alle Seitenteile sowie die Arbeitsplatte sichtbar. Daher sollte beim Kauf auf ein ansprechendes Design und auf eine hochwertige Materialqualität Wert gelegt werden.

Bekannte Hersteller von freistehenden Geschirrspülern

Freistehende Geschirrspüler werden von vielen bekannten Herstellern auf dem Markt und auch im Online-Handel angeboten. Zu den etablierten Anbietern gehören die Unternehmen:

  • Bosch
  • Exquisit
  • Gorenje
  • Neff
  • Smeg
  • AEG
  • Amica
  • Blomberg
  • Bauknecht
  • Bomann
  • Klarstein
  • Miele
  • Beko
  • Siemens und nicht zuletzt
  • Grundig

Die Hersteller bieten freistehende Geschirrspüler zu Preisen zwischen 300 und 400 Euro an. Einige hochwertige Geräte liegen im unteren vierstelligen Bereich.

Fazit:

Freistehende Geschirrspüler funktionieren nicht anders als einbaufähige Geräte. Sie können allerdings mit einigen charmanten Vorteilen aufwarten. Sie lassen sich dort aufstellen, wo sie gerade gebraucht werden. Es muss nur eine Steckdose sowie ein Wasserzulauf und ein Abfluss vorhanden sein. Die Geräte verfügen in der Regel über ein schönes Design. Sie sind außerdem meist billiger als ihre einbaufähigen Verwandten.

Unsere Testkriterien für freistehende Geschirrspüler

Die wesentlichen Kriterien an einen Geschirrspüler sind dem Energielabel zu entnehmen. Auf diese haben wir bei unserem Geschirrspüler Test selbstverständlich besonders geachtet. Außerdem haben wir die Geräte auf das Vorhandensein einer Sicherheitsvorrichtung, zum Beispiel einen AquaStop, geprüft und besondere Eigenschaften der Geschirrspüler berücksichtigt. Informationen zu den wichtigsten Kriterien bietet Ihnen der folgende Überblick.

Energieeffizienz

freistehendDie Energieeffizienzklassen werden in Anlehnung an das amerikanische und britische Notensystem mit den Buchstaben A bis G gekennzeichnet. Bei den meisten neuen Haushaltsgeräten, darunter auch Geschirrspüler, beginnt die Energieeffizienzskala mittlerweile mit den neuen Klassen A+++, A++ und A+, sodass die Klassen E, F und G entfallen.

Energieverbrauch

Auf dem Energielabel wird für das Gerät eine Angabe zum jährlichen Stromverbrauch gemacht. Dabei handelt es sich natürlich nicht um eine allgemeingültige Angabe. Die Werte setzen zum einen den Betrieb im Standardprogramm voraus, da dieses mit dem geringsten Energieverbrauch verbunden ist. Zum anderen werden der Rechnung 280 Spülgänge zugrunde gelegt.

Wasserverbrauch

Zum jährlichen Wasserverbrauch findet sich auf dem Energielabel ebenfalls eine Angabe. Die dabei gemachten Voraussetzungen entsprechen denen des Energieverbrauchs. Der Rechnung liegen damit also insgesamt 280 Spülgänge pro Jahr zugrunde, die im Standardprogramm des Geschirrspülers durchgeführt wurden.

Trocknungswirkung

Zusätzlich zum Wasserverbrauch wird auch die Trocknungsleistung der Geschirrspülmaschine bewertet. Hier findet ebenfalls das Benotungssystem von A bis G Anwendung. Je besser die Bewertung ausfällt, desto weniger Rückstände an Klarspüler und Wasser werden Sie am Geschirr finden.

Ladekapazität

Die Ladekapazität ist eine extrem wichtige Größe und wird in Maßgedecken angegeben. Standgeräte fassen acht bis vierzehn Maßgedecke und decken damit den Bedarf von Zwei- bis Vier-Personen-Haushalten ab. Die kleineren Tischgeschirrspüler nehmen in der Regel sechs Maßgedecke auf, eine ausreichende Menge für Haushalte, in denen wenig Geschirr anfällt.

Geräuschemission

Die Geräuschemission ist in dieser Aufzählung die letzte auf dem Energielabel zu findende Angabe. Für Geschirrspüler liegen die Werte in der Regel zwischen 42 bis 50 Dezibel. Vor allem in kleineren oder sehr offen gehaltenen Wohnungen sollte der Wert möglichst unter 45 Dezibel liegen. Ab circa 50 Dezibel stören die Geräusche des Geschirrspülers bei Gesprächen erheblich.

AquaStop

aquastopDer AquaStop ist eine Sicherheitsvorrichtung, der im Fall einer defekten Wasserzuführung die weitere Wasserzufuhr unterbricht, um auf diese Weise Überschwemmungen zu verhindern. Dabei wird entweder beim Erkennen einer Druckänderung oder eines veränderten Wasserdurchlaufs das Zulaufventil verschlossen. Andere Modelle sind der Aqua Control und der Aqua Safe.

Besonderheiten

Unter Besonderheiten führen wir spezielle Eigenheiten der Geräte auf, die aus unserer Sicht entweder geeignet sind, den Betrieb zu erleichtern oder den Energieverbrauch zu senken. Dazu gehören unter anderem Öko-Spülprogramme, Automatikfunktionen oder drucksensible Türen.

Welche Spülprogramme bieten freistehenden Geschirrspülmaschinen?

Bei unserem Geschirrspüler Test 2018 haben wir natürlich auch die verschiedenen Spülprogramme genauer in Augenschein genommen. Die Anzahl der Programme kann bei den verschiedenen Geräten erheblich variieren. Im Folgenden möchten wir Ihnen sowohl Basis- als auch Spezialprogramme vorstellen.

Basisprogramme

Standardprogramm

02-Siemens-SK26E821EU-Geschirrspueler-EEK-A+-detailFür normal verschmutztes Geschirr sollte am besten das Standardprogramm verwendet werden. Es spült zwar etwas länger als die anderen Programme, verbraucht dabei aber auch weniger Energie und Wasser. Die Temperatur des Spülwassers liegt durchschnittlich zwischen 60 und 65 °C. Zum Spülen lassen sich gut Zeiträume nutzen, in denen das zu reinigende Geschirr nicht so schnell wieder gebraucht wird. Also beispielsweise die Zeit direkt nach dem Essen oder Kochen.

Intensivprogramm

Manchmal kann es beim Zubereiten von Gerichten, beispielsweise beim Aufwärmen von Aufläufen, oder durch das Antrocknen von Essensresten zu Verschmutzungen kommen, die sich nur schwer entfernen lassen. Für diese Fälle sind Intensivprogramme vorgesehen. Diese spülen bei höheren Temperaturen von 65 bis 75 °C und benötigen in der Regel auch mehr Zeit als das Standardprogramm. Gelegentlich gibt es aber auch Express-Intensivprogramme.

Schnellprogramm

Das Schnell- oder auch Kurzprogramm kann für Geschirr mit leichten Verschmutzungen verwendet werden. Bei diesem Programm wird das Geschirr mit geringer Temperatur und in sehr kurzer Zeit gespült. Sehr schnelle Programme schaffen den Durchgang schon in einer Viertelstunde. Dieses Programm bietet zum Beispiel bei Familienfeiern oder Ähnlichem eine angenehme Unterstützung, wenn schnell Geschirr für den nächsten Gang benötigt wird.

Ökoprogramm

Einige Maschinen verfügen auch über ein Ökoprogramm, andere Bezeichnungen dafür lauten Bio-, Eco- oder Sparprogramm. Diese Programme spülen das Geschirr bei niedrigen Temperaturen, die zwischen 45 bis 55 °C liegen. Auf diese Weise schonen sie die Umwelt und verbrauchen weniger Energie. Allerdings fällt diese Ersparnis nicht besonders üppig aus, da mit diesem Programm wesentlich mehr Zeit für den Spülvorgang benötigt wird.

Spezialprogramme

Automatikprogramm

Im Automatikprogramm räumen Sie lediglich das Geschirr in das Gerät und verlassen sich bei der Auswahl der korrekten Reinigungsparameter auf die Technik des Geräts. Verschiedene Sensoren messen beispielsweise das Ausmaß der Beladung und ermitteln den Verschmutzungsgrad der Waschlauge. Mithilfe der so gewonnenen Werte erfolgt die Auswahl der weiteren Schritte im Reinigungsprozess.

Glasprogramm

glas-1Zum Reinigen von empfindlichen Geschirrteilen, vor allem Gläsern, die empfindlich auf hohe Temperaturen oder zu starke Spüldrücke reagieren könnten, verfügen viele Geräte über ein Schonprogramm. Dieses arbeitet bei niedrigen Temperaturen von 45 bis 55 °C und vermindertem Druck in den Sprüharmen. Entsprechend werden gröbere Rückstände wie Weinstein nicht zwingend entfernt.

Vorspülprogramm

Zum Entfernen von groben Verschmutzungen bieten viele Geschirrspüler ein extra Vorspülprogramm an. Dieses bereitet das Geschirr auf die nachfolgende Reinigung vor, indem es angetrocknete Essensreste einweicht. Dadurch können diese beim nachfolgenden Spülgang leicht entfernt werden.

Kaufkriterien für freistehende Geschirrspüler: Darauf müssen Sie achten

Es gibt viele Dinge, die beim Kauf eines Geschirrspülers beachtet werden sollten. Dazu gehören vor allem die Angaben zum Energie- und Wasserverbrauch des Geräts, damit Sie beim Erhalt der entsprechenden Abrechnungen keine böse Überraschung erleben. Aber auch andere Dinge wie die Maße und die Kapazität der Maschine oder die Betriebslautstärke sind wesentlich bei der Wahl eines Geschirrspülers. Im Folgenden geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über die wichtigsten Punkte, die Sie beim Kauf des Geräts beachten sollten.

Energielabel

Seit Ende 2011 müssen Hersteller von Geschirrspülern relevante technische Daten auf dem Energielabel ausweisen. Hier erkennen Sie auf einen Blick, welche Energieeffizienzklasse ein Gerät hat. Außerdem erhalten Sie Angaben bezüglich des jährlichen Strom- und Wasserverbrauchs sowie der Geräuschemission und mit der Anzahl der Maßgedecke einen Eindruck von der Kapazität des Geräts. Aufgrund der einheitlichen Gestaltung des Energielabels können Sie die Daten verschiedener Geschirrspüler problemlos miteinander vergleichen.

Maße

siemensBei einem freistehenden Geschirrspüler spielt vor allem die Breite eine entscheidende Rolle. Es gibt neben den Standardmodellen mit einer Breite von 55 bis 60 Zentimetern auch schmale Ausführungen mit einer Breite von 45 Zentimetern. Die Höhe liegt inklusive Arbeitsplatte bei 82 Zentimetern. Bei unterbaufähigen Modellen lässt sich die Arbeitsplatte abbauen, sodass der Geschirrspüler in die Küchenzeile integriert werden kann. Tischgeschirrspüler sind 60 Zentimeter breit und 44 Zentimeter hoch.

Funktionen

Bei den Funktionen sollten Sie vor allem darauf achten, dass die Spülprogramme zu Ihren Bedürfnissen passen. Weiter gibt es Extrafunktionen wie einen AquaStop zum Schutz vor Überschwemmungen oder eine Kindersicherung, damit der Nachwuchs sich nicht am dreckigen Geschirr vergreift oder Ihr Hund sich eine Extramahlzeit gönnt.

Wichtige Marken und Hersteller von freistehenden Geschirrspülern

Es gibt eine lange Liste von Herstellern, die freistehende Geschirrspülmaschinen in ihrem Sortiment führen. In unserem Geschirrspüler Test 2016 haben wir die besten und beliebtesten Hersteller einmal genauer unter die Lupe genommen und ein paar interessante Informationen für Sie zusammengetragen.

AEG
AEG-logoDie Allgemeine Elictricitäts-Gesellschaft wurde im Jahr 1883 als Deutsche Edison Gesellschaft für angewandte Elektricität von Emil Rathenau in Berlin gegründet. Bis zu ihrer Fusion mit der Daimler Benz AG im Jahr 1996 gehörte sie zu den weltweit führenden Unternehmen in der Elektrotechnikbranche. Seit 2004 wird die Marke AEG von der Electrolux AG als Lizenz vergeben.

Amica
Die Amica Wronki S. A. wurde 1945 im polnischen Wronki zur Produktion von Agrarmaschinen gegründet und widmet sich seit 1957 der Produktion von Haushaltsgeräten. Amica produziert seit der Gründung in eigenen Werken in Wronki. Ein Teil der Produktion (Küchengeräte und Waschmaschinen) wurde 2009 an den koreanischen Samsung-Konzern übertragen.

Bauknecht
Bauknecht-logoDas im Jahr 1919 von Gottlob Bauknecht im baden-württembergischen Neckartenzlingen gegründete Unternehmen produzierte erst seit 1948 Haushaltsgeräte und gehörte bis zum Konkurs 1982 zu den deutschen Marktführern. Seit 1989 gehört Bauknecht zur amerikanischen Whirlpool Corporation.

Beko
Das 1954 gegründete Unternehmen entstand durch die Kooperation zweier türkischer Unternehmen: dem Tomatenmark produzierenden Bejerano und der bis heute äußerst erfolgreichen Koç-Holding. Im Jahr 1983 startete die Beko Elektronik A. Ş. mit dem Vertrieb weißer Ware und fusionierte im Jahr 2009 mit der türkischen Arçelik.

Blomberg
Die Geburtsstunde von Blomberg liegt im Jahr 1883. Ursprünglich war das Unternehmen in der Metallverarbeitung tätig und stieg erst 1949 mit der Konstruktion einer Bottichwaschmaschine in die Haushaltegerätebranche ein. 2002 wurde Blomberg von der türkischen Arçelik S. A. übernommen.

Bomann
Die in Kempen ansässige C. Bomann GmbH ist ein Tochterunternehmen der im Jahr 1985 gegründeten Clatronic GmbH. Diese importiert und verkauft in der Volksrepublik China produzierte Geräte, die in ähnlicher Ausführung auch beim Tochterunternehmen angeboten werden. Mit seinen Geschirrspülern richtet sich Bomann vor allem an preisbewusste Kunden.

Bosch
bosch-logoDie im Jahr 1886 von Robert Bosch in Stuttgart gegründete Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik legte den Grundstein für die heutige Robert Bosch GmbH und die BSH Hausgeräte GmbH. Diese produzierte im Jahr 1964 die erste Geschirrspülmaschine. 1967 kam es zu einem Joint Venture mit Siemens. Seit 2015 ist die Gesellschaft wieder zu 100 % im Besitz der Robert Bosch GmbH.

Exquisit
Die Marke Exquisit wurde im Jahr 1989 zum Vertrieb von Haushaltsgroßgeräten von der GGV Handelsgesellschaft mbH & Co. KG ins Leben gerufen. Unter der Marke Exquisit importiert sie Küchengeräte aus Osteuropa und Asien und vertreibt sie weiter an den Einzelhandel in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Partner in Belgien und den Niederlanden.

Gorenje

Die 1950 im Ortsteil Gorenje geründete Firma Gorenje ist seit 1960 im slowenischen Velenje ansässig. Dir dort produzierten Haushaltgeräte werden zum Großteil nach Europa exportiert. Nach einigen Jahren im Billigsegment strebt die Firma einen Imagewechsel an und setzt auf die Produktion teurer Produkte.

Miele
MieleAm 01.07.1899 wurde die Miele & Cie. als Zentrifugenfabrik von Carl Miele und Reinhard Zinkann gegründet. Das Unternehmen wird bis heute von den Nachkommen der beiden Gründer geführt. Seit 1903 produziert Miele Haushaltsgeräte. Auf Waschmaschinen folgten 1927 ein Staubsauger und im Jahr 1929 die erste Geschirrspülmaschine Europas.

Neff
Die Neff GmbH wurde im Jahr 1877 im nordbadischen Bretten gegründet und widmete sich dem Bau von Haushaltsgeräten. Nach einer misslungenen Übernahme wurde das Unternehmen selbst von der Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH übernommen und stellt seine Produkte seitdem als Marke der Boschgruppe her.

Smeg
Das 1948 gegründete italienische Unternehmen wird heute in der dritten Generation geführt. Seit 1963 werden auch Geschirrspüler angeboten. Das augenfällige Alleinstellungsmerkmal der Firma besteht in der Produktion von Retrogeräten, die das bunte und abgerundete Design der 1950er-Jahre aufgreifen.

Internet oder Fachhandel: Wo einen freistehenden Geschirrspüler kaufen?

Freistehende Geschirrspüler werden natürlich sowohl beim Fachhändler als auch im Internet angeboten. Es stellt sich also die Frage, welche Alternative die günstigere ist. Da beide Varianten Vor- und Nachteile mit sich bringen, haben wir uns beim Geschirrspüler Test 2018 mit beiden Möglichkeiten ausführlich auseinandergesetzt und jeweils ein Resümee gezogen. Zu welchem Ergebnis wir bei unserem Test gekommen sind, haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

pcDer große Vorteil beim Kauf im Fachhandel besteht natürlich darin, dass Sie die Geräte direkt vor Ort begutachten und in der optischen Wirkung mit anderen Geräten vergleichen können. Gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit, das Material auch einer haptischen Untersuchung zu unterziehen und den Geschirrspüler auf eventuelle Schwachstellen zu untersuchen. Darüber hinaus erlauben die Geräteinformationen auch einen Vergleich der technischen Daten. Zu guter Letzt besteht die Möglichkeit, sich von einer Fachkraft beraten zu lassen.

Für das Internet spricht eindeutig die Möglichkeit, ohne großen Aufwand die Angebote verschiedener Händler ansehen und vergleichen zu können. In den meisten Fällen bieten die Online-Händler Ihren Kunden außerdem eine Bewertungsfunktion an, häufig mit der Option, einen ergänzenden Kommentar zu hinterlassen. Auf diese Weise lassen sich auch die Erfahrungen anderer Kunden mit den eigenen Interessen abgleichen. Darüber hinaus finden sich im Internet häufig auch ältere Modelle zu günstigeren Preisen, sodass Sie hier auch sparen können.

Unser Geschirrspüler Test hat gezeigt, dass die Vorteile beim Kauf im Internet überwiegen. Das Hauptargument für den Fachhandel ist die Begutachtung und direkte Beratung vor Ort. Diese Punkte sind zwar nicht zu verachten, können allerdings in vielen Fällen durch das aufmerksame Studieren der Kundenkommentare aufgewogen werden. Für das Internet sprechen außerdem die größere Auswahl, die auch ältere Modelle zu günstigeren Preisen beinhaltet, und natürlich die Bequemlichkeit, mit der auf die Daten zugegriffen werden kann.

Wissenswertes und Ratgeber

Geschirrspüler sind in der heutigen Zeit, in der Frauen Kind und Familie vereinen müssen oder wollen und alte Menschen immer länger selbstständig in den eigenen vier Wänden leben können, nahezu unverzichtbare Haushaltshelfer. In unserem Geschirrspüler Vergleich möchten wir Ihnen deshalb auch kurz die Geschichte der Geschirrspüler und das wichtigste Zubehör vorstellen.

Die Geschichte der Geschirrspüler

Nachdem ihre Hausmädchen zum wiederholten Mal Geschirr beim Abspülen zerbrochen hatten, suchte die Ingenieurstochter Josephine Garis Cochrane nach einer Lösung für das Problem. Selbst spülen war keine Option, und so begann sie, sich über eine mechanische Lösung Gedanken zu machen. Im Jahr 1883 waren ihre Pläne so weit gediehen, dass sie diese in die Praxis umsetzen konnte. Unterstützung erhielt sie von dem Eisbahnmechaniker George Buttler. Am 18.12.1886 erhielt die Dish Washing Machine das US-Patent No. 355.139 auf den Namen Josephine G. Cochran.

Geschirrspüler von 1917Im Jahr 1893 wurde die manuell betriebene Geschirrspülmaschine auf der Chicagoer Weltausstellung präsentiert. Dort erhielt sie den Preis für „die beste mechanische Konstruktion, Stabilität und Zweckerfüllung“. Auf Basis dieses Erfolges verkaufte Josephine Cochrane die Maschinen an Restaurants und Luxushotels. Die ersten Geräte fertigte ein Auftragsfertiger, dann gründete sie die Firma Cochran’s Crescent Washing Machine Company. Kurz vor ihrem Tod im Jahr 1913 entwickelte sie eine preisgünstige Variante für Privathaushalte, die aber noch nicht ausgereift war.

Die Cochran’s Crescent Washing Machine Company ging später in das noch heute aktive Unternehmen KitchenAid über. Diese konstruierte auf Basis von Cochranes Ideen mit der KD-10 eine erste Spülmaschine für den Haushalt, die sie im Jahr 1949 auf den Markt brachte. Die in der Maschine eingesetzte Technologie wird bis heute zum Bau von Geschirrspülern genutzt. Ganz nebenbei erlaubte sich das Unternehmen noch einen weiteren Vorstoß: Es baute die KD-10 nicht nur im damals üblichen Weiß, sondern auch in Rosa.

Der erste Geschirrspüler Europas wurde im Jahr 1929 von der Firma Miele hergestellt, dann wurde die Entwicklung durch den Krieg und dessen Folgen unterbrochen. Erst Anfang der 1960er-Jahre kamen Geräte für Privathaushalte auf den Markt. Allerdings waren diese noch so hochpreisig, dass sie für die meisten unerschwinglich waren. Massentauglich wurden Geschirrspülmaschinen zunächst in den USA in den 1980er-Jahren. Von dort schwappte der Trend auch auf den europäischen Kontinent. Heute besitzen gut zwei Drittel der Haushalte einen Geschirrspüler.

Nützliches Zubehör

Reiniger, Klarspüler und Regeneriersalz

salzFür den eigentlichen Reinigungsvorgang werden sowohl ein Reinigungsmittel als auch der Klarspüler benötigt. Das Reinigungsmittel dient zum Herstellen einer alkalischen Seifenlösung, diese setzt die Oberflächenspannung des Wassers herab und bewirkt so das Ablösen der Essensreste. Der Klarspüler setzt ebenfalls die Oberflächenspannung des Wassers herab und erleichtert dadurch den Trocknungsvorgang. Gleichzeitig bewirkt eine enthaltende Säure die Neutralisation der restlichen Laugenlösung.

Das Regeneriersalz, bei dem es sich um besonders grobkörniges Kochsalz (Natriumchlorid) handelt, dient zur Regenerierung des Ionenaustauschers. Dieser entfernt Calcium- und Magnesiumionen aus dem Wasser, um so die Entstehung von Kalkseifen und -ablagerungen zu verhindern. Nach einer gewissen Zeit muss der Ionenaustauscher wieder regeneriert werden, das heißt, die gebundenen Magnesium- und Calciumionen müssen wieder durch Natriumionen ersetzt werden. Dies geschieht mithilfe des Regeneriersalzes.

In den sogenannten 2-in-1-Tabs sind sowohl Reiniger und Klarspüler enthalten, darüber hinaus sind auch 3-in-1-Tabs erhältlich, die außerdem Regeneriersalz enthalten. Bei unserem Geschirrspüler Test hat sich allerdings ergeben, dass auf die Zugabe von Regeneriersalz nicht vollständig verzichtet werden sollte.

Höhenverstellbare Füße

Wenn Sie Ihren freistehenden Geschirrspüler in eine Küchenzeile oder ein anderes Arrangement in Ihrer Küche eingliedern möchten, können Ihnen höhenverstellbare Füße bei der Anpassung des Standgerätes an die jeweilige Höhe helfen. Die entstehende Lücke lässt sich mit einer Verblendung schließen.

Fragen und Antworten rund um freistehende Geschirrspüler (FAQ)

Was kostet ein freistehender Geschirrspüler?

Was kostet ein freistehender Geschirrspüler?

Neugeräte sind ab gut 300 Euro zu haben. Danach steigen die Preise relativ konstant von 400 bis 700 Euro an, bis sie schließlich im unteren vierstelligen Bereich stagnieren.

Was bedeutet die Angabe „Maßgedeck“?

Was bedeutet die Angabe „Maßgedeck“?

Ein Maßgedeck dient zum Beschreiben des Fassungsvermögens eines Geschirrspülers. Gemäß der Europäischen Norm EN 50242 gehören zu einem Maßgedeck:

eine Tasse (200 Milliliter), eine Untertasse (14 Zentimeter Durchmesser), ein Glas (250 Milliliter), ein Essteller (26 Zentimeter Durchmesser), ein Suppenteller (23 Zentimeter Durchmesser), ein Desserteller (19 Zentimeter Durchmesser), eine Gabel (184 Millimeter), ein Messer (203 Millimeter), ein Teelöffel (126 Millimeter), ein Suppenlöffel (195 Millimeter) und ein Dessertlöffel (156 Millimeter)

Wie groß ist die Beladungskapazität einer freistehenden Geschirrspülmaschine?

Wie groß ist die Beladungskapazität einer freistehenden Geschirrspülmaschine?

Die Beladungskapazität wird durch die Anzahl der Maßgedecke definiert. Zusätzlich zu den angegebenen Maßgedecken fasst der Geschirrspüler noch das folgende Serviergeschirr:

eine ovale Platte (32 Zentimeter; ab sieben Maßgedecken: 35 Zentimeter), zwei Servierschüsseln (13 beziehungsweise 16 Zentimeter Durchmesser; ab sieben Maßgedecken: eine Servierschüssel mit 19 Zentimeter Durchmesser), eine Serviergabel (260 Millimeter), zwei Servierlöffel (260 Millimeter) und ein Soßenlöffel

Welches Geschirr gehört nicht in der Geschirrspüler?

Welches Geschirr gehört nicht in der Geschirrspüler?

Bei älterem Geschirr sollte auf die Reinigung im Geschirrspüler grundsätzlich verzichtet werden. Farben und Goldränder verblassen, teilweise wird die Hitze überhaupt nicht vertragen und das Geschirr verlässt die Maschine mit Rissen. Holz und Metalle wie Aluminium, Kupfer, Silber und Zinn vertragen den Kontakt mit den Reinigungsmitteln auf Dauer ebenfalls nicht. Ansonsten empfiehlt es sich, auf entsprechende Herstellerhinweise zu achten.

Wie reinige ich einen freistehenden Geschirrspüler?

Wie reinige ich einen freistehenden Geschirrspüler?

Nach dem Spülgang ist der Innenraum mit seinen Körben in der Regel ausreichend gereinigt. Dennoch sollten Sie beim Ausräumen prüfen, ob sich größere Rückstände im Besteckkorb oder Sieb befinden und diese gegebenenfalls entfernen. Prüfen Sie gelegentlich auch die Sprüharme auf Verunreinigungen. Nur so kann die Maschine einwandfrei reinigen.

Prüfen Sie regelmäßig, ob sich genügend Regeneriersalz in der Maschine befindet. Dies ist umso wichtiger, je härter Ihr Wasser ist. Alternativ können Sie auch 3-in-1-Tabs verwenden, die neben dem Reinigungsmittel und Klarspüler auch Salz enthalten. Komplett sollte Sie auf die Salzzugabe aber nicht verzichten.

Sollte der Innenraum verunreinigt sein, sollten Sie die Maschine mit einigen Tropfen Maschinenpfleger leer laufen lassen. Wichtig ist außerdem, dass Sie die Türdichtung sauber halten. Hier sollten Sie keine allzu aggressiven Reinigungsmittel verwenden, damit das Material nicht spröde wird. Verwenden Sie am besten ein feuchtes Tuch und bei hartnäckigerem Schmutz Maschinenreiniger.

Wie lange hält ein freistehender Geschirrspüler?

Wie lange hält ein freistehender Geschirrspüler?

Eine präzise Angabe zur Lebensdauer können wir natürlich nicht machen, da hier viele verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Dazu gehören beispielsweise die Frequenz und die Belastung, in der das Gerät genutzt wird, die Art der verwendeten Reinigungsmittel und vieles mehr. Bei einer durchschnittlichen Belastung sollte ein Geschirrspüler jedoch zwischen sechs und acht Jahren halten.

Alternativen zum freistehenden Geschirrspüler

Freistehende Geschirrspüler sind vor allem etwas für Individualisten, die sich ihre Einrichtung gern selbst zusammenstellen. Dies ist natürlich nicht jedermanns Sache, sodass noch weitere Typen von Geschirrspülern angeboten werden, die sich grob in fünf Typen einteilen lassen. Von diesen sind drei einbaufähig, während zwei über Sonderformate verfügen.

Einbaufähige Geschirrspüler lassen sich mit einer Höhe von 81 bis 85 Zentimetern perfekt in fertige Einbauküchen integrieren. Die Breite liegt üblicherweise zwischen 55 und 60 Zentimetern. Es gibt aber auch schmale Geräte mit 45 Zentimetern und – jedoch selten – breite mit 90 Zentimetern.

Unterbaufähige Geschirrspüler

gedeck-2Diese Modelle sind dafür vorgesehen, unter der Arbeitsplatte aufgestellt zu werden. Sie verfügen über keine eigene Abdeckplatte. Ihre Front bleibt vollständig sichtbar.

Vollintegrierte Geschirrspüler

Die Front eines voll integrierten Geschirrspülers ist komplett auf das Design der Küche abgestimmt. Auch die Bedienelemente sind nicht zu sehen, da sie sich auf der Oberseite der Gerätetür befinden. Auf diese Weise verschmelzen die Geräte mit der Front der Küchenzeile.

Teilintegrierte Geschirrspüler

Eine teilintegrierte Geschirrspülmaschine verfügt ebenso wie ein voll integriertes Gerät über eine Front im Design der restlichen Küche. Der Unterschied besteht darin, dass das Bedienelement zu sehen ist. Diese Lösung ist etwas praktikabler, als die voll integrierte Variante.

Ein komplettes Gerät

Bosch Geschirrspueler SMS53N02EUDiese Maschine steht vollkommen frei im Raum. Sie verfügt daher über eine Arbeitsfläche. Der freistehende Geschirrspüler ist zudem vollkommen verkleidet. Ein Anbringen von Zierleisten und Abdeckungen entfällt. Stattdessen kann das Gerät direkt an dem Ort aufgestellt werden, an dem es betrieben werden soll.

Bei einem freistehenden Geschirrspüler besteht außerdem oftmals die Möglichkeit, das Gerät über die Anschlüsse einer Spüle zu betreiben. Daher eignen sich die vielseitigen Geräte auch für Wohnungen, an denen die passenden sanitären Anschlüsse fehlen, an denen der Geschirrspüler normalerweise angeschlossen wird. Der komplette und frei im Raum stehende Geschirrspüler ist die einfache Alternative, für die keinerlei zusätzliche Komponenten benötigt werden.

Verschiedene Designs

So kommt das unterschiedliche Design der Geräte bereits beim Aufstellen vollkommen zur Geltung. Die Hersteller bieten verschiedene Geräte an, die sich auch im Aussehen deutlich voneinander unterscheiden. Hier stehen Sie vor der Qual der Wahl. Zahlreiche Modelle Siemens Geschirrspülerbieten variantenreiches Aussehen, die das Design einer Küche deutlich aufwerten können.

Wenn Sie es eher modern mögen, könnte Ihnen zum Beispiel die SMS53N02EU aus dem Hause Bosch zusagen. Die Maschine besteht aus einer edlen und dennoch minimalistischen Front, die hohen Ansprüchen ans Aussehen gerecht wird. Die Front des Gerätes, das wir ausführlich geprüft haben, wirkt dabei durchaus modern.

Die Hersteller bieten zudem Geräte an, die in einem klassischen Design gehalten sind. Wie wäre es zum Beispiel mit der SN25L201EU von Siemens? Dieser freistehende Geschirrspüler, den wir ebenfalls getestet haben, zeichnet sich durch klassisches Aussehen aus, das mit moderner Technik harmoniert.
Schonend zur Umwelt

Unterschiedliche Maße

Weil die freistehenden Geschirrspüler meist im leeren Raum stehen, bieten die Hersteller verschieden Modelle an, die sich in den Maßen und im Volumen deutlich unterscheiden. Je nach Modell fallen die Ausmaße des Gerätes durchaus unterschiedlich aus.

Die Hersteller bieten Geräte in einer Breite von 45, 55 und 65 Zentimeter an. Meistens sind die Geschirrspüler rund 60 Zentimeter lang. Einige Geräte sind sogar noch länger.

Die kleineren Geräte fassen deutlich weniger Geschirr als die größeren freistehenden Geschirrspülmaschinen. Die schmalsten Geräte können meistens nur zwischen sieben und zehn Gedecke reinigen. Größere freistehende Geschirrspüler fassen oftmals mehr als 13 Gedecke. Hier erinnern die Maschinen an die klassischen Unterbau-Geräte, die in Einbauküchen und unter Küchenzeilen genutzt werden.

Programmvielfalt fürs Geschirr

Die ersten freistehenden Geschirrspülmaschinen, die in Deutschland vor mehr als fünfzig Jahren auf den Markt gebracht wurden, kannten nur ein Reinigungsprogramm. Die Zeiten haben sich geändert. Die heutigen Maschinen sind mit einer großen Zahl verschiedener Reinigungsprogramme ausgestattet, die eine individuelle Reinigung des Geschirrs ermöglichen.

So verfügt die bereits erwähnte SMS53N02EU, die von Bosch produziert wird, über sechs verschiedene Reinigungsprogramme: Im Eco-Modus wird besonders wenig Energie benötigt. Das schont den Geldbeutel und die Umwelt. Die heutigen Maschinen können meist in einem schnellen Modus gestartet werden, mit dem das Geschirr rasant gereinigt wird. Manche Geräte können sogar auf die Beladung abgestimmt werden. So verbrauchen Sie weniger Wasser.

Vorteile der freistehenden Variante

Der größte Vorteil dieser Bauart des Geschirrspülers ist das hohe Maß an Flexibilität, das durch den freistehende Konzeption dieses Gerätes entsteht. Bei einem Umzug kann das Gerät ganz einfach an den neuen Standort verbracht und aufgestellt werden.

Unsere Testreihe verschiedener freistehender Geschirrspülmaschinen hat zudem ergeben, dass diese Geräte in Sachen Leistungsfähigkeit, Bedienkomfort und Energieeffizienz mit den hochwertigen Einbau-Geräten mithalten kann. Natürlich hat diese Qualität ihren Preis. Gute Standgeräte kosten mindestens 400 Euro. Die neuesten freistehenden Geschirrspüler aus dem Luxus-Segment sind noch teurer. Derartige Standgeräte kosten oftmals deutlich über 1000 Euro.

Alternative für viele Menschen

Gläser in GeschirrspülerDie freistehenden Geschirrspürmaschinen können eine Alternative sein. Sie eignen sich besonders für Haushalte, in denen kein Sanitär-Anschluss für die Maschine existiert. In kleineren Küchen, wie zum Beispiel in Single-Haushalten und Studentenwohnungen, ist dieses Gerät eine hervorragende Möglichkeit, um für Komfort zu sorgen.

Wer oft umzieht, kann ebenfalls über den Erwerb eines freistehenden Geschirrspülers nachdenken. Dann bleibt der lästige Neukauf erspart, weil das Gerät in fast jede Küche passt, die bezogen wird. So sind die freistehenden Geräte tatsächlich eine Alternative für viele Menschen, die auf den hohen Komfort eines hochwertigen Geschirrspülers nicht verzichten wollen.

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